banner

So erkennst du Fake-Pages!

Betrügern keine Chance lassen und Gefahren-Websites erkennen

Eine eurer Fragen lieferte mir eine gute Vorlage für meinen ersten Blogbeitrag. Ich beginne also mit einem Thema, das ein Dauerbrenner ist.

Es ist ein alter Trick, aber er funktioniert immer wieder. Ein Web-Shop beispielsweise zeigt einen Backofen für weitaus weniger Geld als alle üblichen Geschäfte. Der Preis ist so attrativ, dass es schwer fällt nicht zu kaufen. Bei vorsichtigen Surfern reagiert jetzt schon der Betrugsmaschen-Detektor. Nach dem Durchlesen werdet ihr einige Möglichkeiten kennen betrügerische Internetseiten passender einschätzen zu können.

Mit diesem Beitrag erhebe ich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, stattdessen möchte ich dazu anspornen achtsam im Internet zu surfen. Wer nun besonders etwas hierüber erfahren möchte, wie man allgemein sicherer surft, der kann nunmehr ohne Zweifel mit dem Lesen aufhören ;-)), denn ab Schritt 1 geht es vielmehr darum, eine suspekte Internetseite zu untersuchen. Für diejenigen wäre zum Beispiel dieser Text von Computerbetrug.de geeignet.

1. Schritt: Impressum überprüfen
Das Impressum ist optimaler Weise geradewegs von der Startseite aus aufzurufen. Kein Impressum zu haben ist in keinster Weise gut und obendrein absolut ungewöhnlich. Am besten beginnt ihr mithin zuerst einmal damit ein Impressum zu suchen.

2. Schritt: Generiert einen nummerischen Domainpfad
Hinter jeder Web-Adresse verbirgt sich eine sogenannte IP-Adresse. Diese Adresse ist unmissverständlich dem Server, auf dem die Internetseite betrieben wird, zuzuweisen. Mithilfe der IP-Anschrift ist es deswegen möglich den genauen Standort zu erfassen. Um dies zu realisieren, sucht ihr euch eine Internetseite, die diesen Service anbietet. Wer nun einfach nach den Keywords „domain to ip resolver“ sucht, wird schnell fündig werden. Meistens wird in einem Formular die Web-Adresse eingetragen und mit einem Klick abgefragt.

3. und letzter Schritt: Standort und Weg durchs Netz herausfinden
Den nächsten und letzten Schritt bezeichnet man als „Website-Tracing“. Erwartungsgemäß könnt ihr euch auch für diesen letzten Abschnitt einen Service auswählen. Es gibt viele Websites, die diesen Dienst anbieten. Wer „virtual ip trace“ in das Suchformular seiner Lieblingssuchmaschine eingibt, bekommt sicher manche Angebote hierzu aufgelistet. Persönlich gefällt mir das Angebot von DNSTools ziemlich gut. Es ist eine übersichtliche Seite, auf der neben dem Ursprung und den Host-Informationen auch die Route bis zu eurem Computer auf einer Karte angezeigt wird.

Gelegentlich ist es so, dass eine Internetseite mehrere Stationen durchläuft, bis sie letztendlich euren Rechner erreicht. Zahlreiche Knotenpunkte können evtl. ein Indiz für eine Fake-Seite sein. Dies bedeutet keineswegs gleich, dass es sich um eine betrügerische Internetseite handeln muss. Eine Beurteilung sollte eher im Gesamtzusammenhang und mit gesundem Menschenverstand erfolgen.

Software gibt es auch …
Wer eher mit einer Applikation auf dem eigenen Computer arbeitet, für den ist evtl. das Open Visual Traceroute etwas. Diese Java-basierte Software kann unabhängig vom Betriebssystem installiert werden und bietet manche andere Features, die dem bewanderten IT-Systembetreuer zusätzliche hilfreiche Informationen geben können.

Wie vertrauensvoll erscheint eure eigene Homepage?
Ihr könntet die eigene Webseite validieren um festzustellen, wie sie mit dieser Prozedur evtl. auf andere wirkt.
In der Regel haben bei weitem mehr Faktoren Einfluss auf eine sichere und seriöse Webseite, als es erst einmal den Anschein hat. Beispielweise ist eine regelmäßige Instandhaltung ein wichtiger Faktor. Hierfür gibt es mittlerweile eine ganze Anzahl guter Dienstleister. Ich empfehle diesen hier.

Ich hoffe, dieser Artikel konnte euch ein bisschen weiterhelfen. Wie anfangs erwähnt ist er auf keinen Fall ausführlich. Meinereiner freut sich über eure Kommentare.

Möglicherweise sind diese Links auch ganz informativ für euch.

URL-Validierung
scamadviser.com


About Sven

Sven ist ein Social Economic, Social Commerce und E-Business Spezialist. Er hat mehr als 15 Jahre Erfahrung in der IT & Software Industrie, insbesondere im Online-Marketing und Vertrieb. Zu seinen Referenzen zählen Henry Schein in New York und namhafte Global Player wie Dell. Sven ist Gründer von clipworker™ und Entwickler einer Social-Media-Applikation für virales Video-Marketing im Internet.
clipworker™ | 360°Online Marketing hat 4,99 von 5 Sterne | 44 Bewertungen auf ProvenExpert.com